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Bildungspolitik
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Positionspapier «Für eine Schule, die dem Bildungsauftrag der Zukunft gerecht wird»
Familienpolitik
Die FDP fordert eine zeitgemässe Regelung im Steuerrecht. Bei gemeinsamer elterlicher Sorge und ohne Unterhaltszahlungen soll der Kinderabzug künftig hälftig auf beide Elternteile verteilt werden können. Für Gleichbehandlung und ein Steuerrecht, das zur Lebensrealität von Familien passt.
Mehr Fairness und Gleichbehandlung
Die Motion sieht vor, dass Eltern bei gemeinsamer elterlicher Sorge und ohne Unterhaltszahlungen den Kinderabzug entweder je zur Hälfte geltend machen oder alternativ einem Elternteil vollständig zuweisen können. Damit wird eine unnötige Benachteiligung einzelner Familienmodelle vermieden.
Die vorgeschlagene Lösung stärkt die Gleichbehandlung und ist zivilstandsneutral. Ob Eltern getrennt oder gemeinsam besteuert werden, soll keine systematischen Vor- oder Nachteile im Steuerrecht zur Folge haben.
Angleichung an Bundesrecht
Die Anpassung des kantonalen Steuergesetzes orientiert sich zudem am geltenden Bundesrecht. Bei der direkten Bundessteuer ist eine hälftige Aufteilung des Kinderabzugs in vergleichbaren Konstellationen bereits möglich. Der Kanton Glarus würde damit einen konsequenten Schritt in Richtung Harmonisierung gehen.
Steuerrecht, das zur Lebensrealität passt
Für die FDP Kanton Glarus steht fest: Familienmodelle sind vielfältig. Das Steuerrecht muss diese Vielfalt abbilden, statt an überholten Annahmen festzuhalten. Die Motion schafft eine faire, flexible und moderne Lösung, die dem heutigen Betreuungs- und Finanzierungsalltag vieler Familien entspricht.
Energiepolitik
Die FDP setzt sich für eine technologieoffene Wärmewende ein. Erneuerbare und klimaneutrale Gase sollen als speicherbare, netzentlastende Energieträger eine zentrale Rolle spielen. Für mehr Versorgungssicherheit, realistische Übergänge und eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung bis 2050.
Technologieoffen statt einseitig
Die Motion verlangt eine Anpassung des Energiegesetzes, die erneuerbare Wärme breit versteht. Neben Strom und Fernwärme sollen auch erneuerbare und klimaneutrale Gase ausdrücklich Teil der Lösung sein. Diese Energieträger sind speicherbar, saisonal verfügbar und können bestehende Infrastrukturen sinnvoll nutzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Netzstabilität und zur Versorgungssicherheit.
Statt starrer Verbote fordert die FDP einen verbindlichen Hochlaufpfad: Ab 2030 soll beim Ersatz von Wärmeerzeugern ein Mindestanteil erneuerbarer und klimaneutraler Energie vorgeschrieben werden, der schrittweise erhöht wird und bis 2050 100 Prozent erreicht. So entsteht Planungssicherheit für Eigentümerinnen und Eigentümer, Gemeinden und Energieversorger.
Planungssicherheit für Investitionen
Eine realistische Wärmewende braucht klare zeitliche Vorgaben und abgestimmte Planungen. Nur so lassen sich Investitionen koordinieren und wirtschaftlich sinnvoll umsetzen. Die Motion trägt diesem Umstand Rechnung und stärkt die Umsetzbarkeit der kantonalen Energie- und Klimaziele, statt sie durch Überforderung zu gefährden.
Wärmewende mit Augenmass
Für die FDP Kanton Glarus steht fest: Klimaschutz darf nicht ideologisch, sondern muss pragmatisch umgesetzt werden. Die vorgeschlagene Gesetzesanpassung schwächt das Ziel Netto-Null bis 2050 nicht. Im Gegenteil, sie erhöht die Chancen, dieses Ziel tatsächlich zu erreichen.
Die Motion steht für eine verantwortungsvolle Energiepolitik, die ökologische Ziele mit technischer Machbarkeit, wirtschaftlicher Vernunft und dem Schutz von Eigentum verbindet. Zum Nutzen der Bevölkerung, der Gemeinden und der Versorgungssicherheit im Kanton Glarus.
Weitere Themen zur Energiepolitik
Die FDP fordert klare Prioritäten in der kantonalen Wärmepolitik. In Gebieten mit bestehenden Wärmenetzen sollen Fördermittel konsequent den Netzanschluss stärken. Für mehr Effizienz, Planungssicherheit und eine nachhaltige Wärmeversorgung im Kanton Glarus.
Fördermittel dort einsetzen, wo sie am meisten bringen
Das Postulat verlangt vom Regierungsrat aufzuzeigen,
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wie sichergestellt werden kann, dass in Wärmenetzgebieten keine Fördergelder für Wärmepumpen ausbezahlt werden,
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wie Fördermittel gezielt den Anschluss an Wärmenetze unterstützen können,
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und wie diese Praxis mit der kantonalen Energieplanung 2035 und dem Massnahmenplan Luftreinhaltung abgestimmt ist.
Eine klare Förderstrategie erhöht die Effizienz der eingesetzten Mittel, schafft Verlässlichkeit für Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer sowie für Energieversorger und stärkt bestehende Infrastrukturen.
Klare Prioritäten für eine nachhaltige Wärmeversorgung
Für die FDP Kanton Glarus ist klar: Öffentliche Mittel müssen dort eingesetzt werden, wo sie die grösste Wirkung entfalten. Der Anschluss an Wärmenetze soll in geeigneten Gebieten Priorität haben. Das stärkt die Versorgungssicherheit, vermeidet unnötige Kosten und unterstützt die energiepolitischen Ziele des Kantons.
Das Postulat ist ein pragmatischer Schritt hin zu einer kohärenten, effizienten und nachhaltigen Förderpolitik. Im Interesse der Bevölkerung, der Gemeinden und der öffentlichen Finanzen.