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Marc Rhyner

Marc Rhyner

Schulkommission

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Ennenda

Finanzberater

Was ich mag: Ich bin gern draussen unterwegs – besonders in unseren Bergen, wo die Natur Ruhe und Weitsicht mit neuen Perspektiven schenkt. An warmen Tagen trifft man mich in der Badi oder am Klöntalersee, wo ich gerne ein Feuer entzünde und den Moment geniesse. Ich diskutiere leidenschaftlich – mal mit Emotion, immer mit Respekt. Mir ist wichtig, dass Argumente auf Fakten beruhen und dass wir einander zuhören, um verschiedene Standpunkte wirklich zu verstehen.

Was ich nicht mag: Ich mag es nicht, wenn Menschen in Schubladen gesteckt werden, nur um ihre Argumente oder Haltung abzuwerten – denn echtes Verständnis entsteht nur durch Dialog. Problematisch finde ich zudem, wenn Entscheidungen nicht transparent sind und festgefahrene Strukturen mit bevormundenden Regulierungen neue Entwicklungen behindern. Dies schwächt die Selbstverantwortung. Und obwohl ich grundsätzlich geduldig bin: Im Stau stehen gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingssituationen.

Mein Lieblingsort im Glarnerland: Das Seppä Bänggli oberhalb von Ennenda gefällt mir besonders gut. Nach einem steilen Aufstieg eröffnet sich ein wunderbarer Blick über unser Tal und den Flecken Glarus. Von dort wirkt das Städtchen überschaubar und ruhig im Verhältnis zu den mächtigen Bergen. Schaut man genauer hin, erkennt man, wie vielfältig das Glarnerland ist – und wie viele Erinnerungen mit ihren Orten, Häusern und Menschen verbunden sind.

Mein Wunsch für das Glarnerland: Das Glarnerland soll auch in Zukunft offen, mutig und innovativ bleiben – ein Kanton, der Veränderungen nicht fürchtet, sondern aktiv gestaltet. Gleichzeitig ist es wichtig, dass unser Kanton seinen eigenen Charakter bewahrt, die starke politische Mitwirkung der Bevölkerung erhält und die freiheitlichen Werte hochhält, die unser Zusammenleben prägen. Das erachte ich als die beste Grundlage, um einen attraktiven Lebensraum für alle Generationen zu schaffen.

Meine Motivation: Auf der globalen Ebene finden seit einiger Zeit tiefgreifende Veränderungen statt – geopolitisch steigen die Eskalationsstufen schneller, und auch der technologische Fortschritt verändert unsere Gesellschaft grundlegend. Damit wird es immer schwieriger, eine klare Deutung dieser Ereignisse und Entwicklungen zu behalten. Umso wichtiger ist es für mich, dass wir auf lokaler Ebene, als Talgemeinschaft, im Gespräch bleiben und miteinander diskutieren. So sollen wir unser Zusammenleben möglichst selbstbestimmt gestalten – und uns auch in Zukunft noch unbeschwert in die Augen schauen und «grüezen» können.

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