
Michael Meesters
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Netstal
Aussendienst bei der Tridonic AG
Was ich mag: Meine freie Zeit geniesse ich am liebsten in Gesellschaft von Menschen, die mir am Herzen liegen. Neben Treffen mit Freunden ist mir dabei besonders die gemeinsame Zeit mit meiner Familie wichtig – meiner Frau Ramona und unseren drei Kindern Mara (11), Mely (9) und Fynn (6).
Wir sind viel draussen unterwegs: beim Wandern in den Bergen, beim Skifahren im Winter oder auf dem Bike, sobald es das Wetter zulässt. Bewegung und Natur geben mir Energie und Ausgleich.
Sport spielt generell eine grosse Rolle in meinem Leben – draussen wie in der Halle. Als ehemaliger Präsident der Hurricanes Glarnerland Weesen liegt mir der Unihockeysport besonders am Herzen. Auch heute stehe ich noch regelmässig selbst auf dem Feld, weil mir das Spiel, der Teamgeist und die Dynamik einfach Freude bereiten. Zusätzlich engagiere ich mich beim TV Ennenda, wo der Zusammenhalt, die Bewegung und der Spass am Sport genauso im Mittelpunkt stehen. Dieses Miteinan der über Generationen hinweg ist für mich ein wichtiger Teil unseres Gemeindelebens.
Was ich nicht mag: Mich ärgert, wenn einfache Lösungen auf der Hand liegen, aber trotzdem nichts passiert. Viele Menschen fragen sich zu Recht, warum man nicht einfach macht, was machbar wäre. Für mich ist klar: Wenn etwas sinnvoll und umsetzbar ist, dann sollte es auch angepackt werden – ohne Ausreden und ohne endloses Hin und Her
Wenn bei den Freizeitangeboten gespart wird, trifft es genau die Orte, an denen sich Gross und Klein begegnen. Diese Plätze sind wichtig für unser Zusammenleben, für Bewegung, Austausch und Gemeinschaft. Und wenn gleichzeitig die Preise für Events und Sportveranstaltungen immer weiter steigen, wird es für viele Familien noch schwieriger, am Gemeindeleben teilzunehmen. Aus meiner Sicht wird hier definitiv am falschen Ort gespart
Wenn ich sehe, wie viele Kinder in der Primarschule bereits mit dem Handy unterwegs sind und mehr Zeit am Bildschirm verbringen als mit Freunden, Bewegung oder ihren Hobbys, macht mir das Sorgen. Kinder brauchen echte Erlebnisse, Begegnungen und Freiräume – nicht noch mehr digitale Ablenkung. Deshalb setze ich mich für klare Regeln ein: Social‑Media‑Mindestalter müssen konsequent eingehalten werden, und in der Schule braucht es ein klares Handyverbot, so wie es bereits Kantone wie Wallis, Aargau, Nidwalden und Waadt vormachen
Mein Lieblingsort im Glarnerland: Einen einzigen Lieblingsort im Glarnerland habe ich nicht – dafür ist unsere Region viel zu vielfältig. Im Sommer zieht es mich oft an den Klöntalersee, wo ich gerne baden und die Ruhe geniessen kann. Im Winter bin ich regelmässig in Elm und Braunwald unterwegs, um dort die Pisten zu nutzen und die Bergwelt zu erleben.
Besonders verbunden bin ich auch mit Luchsingen, dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin und bis heute immer wieder mal meine Laufrunden drehe. Und natürlich bedeutet mir mein Wohnort Netstal sehr viel: Hier spielt sich unser Familienleben ab, hier sind wir verwurzelt, und hier fühle ich mich zuhause.
Mein Wunsch für das Glarnerland: Mein Wunsch für das Glarnerland ist, dass wir unsere Stärken als vernetzte und engagierte Region weiter ausbauen. Ich wünsche mir ein Glarnerland, das den Familien, Unternehmen und Vereinen gute Rahmenbedingungen bietet. Sei es in der Bildung, im Alltag oder im gesellschaftlichen Miteinander. Gleichzeitig soll unser Kanton ein Ort bleiben, an dem man sich kennt, sich unterstützt und gemeinsam Lösungen findet. Kurz: ein Glarnerland das lebendig und zukunftsorientiert und für alle Generationen lebenswert bleibt.
Meine Motivation: Meine Motivation, in den Landrat gewählt zu werden, entsteht aus dem Wunsch, mich aktiv für die Weiterentwicklung unseres Kantons einzusetzen.
Durch meine beruflichen und privaten Erfahrungen kenne ich die Anliegen von Familien, Vereinen, Unternehmen und der Bevölkerung aus verschiedenen Perspektiven. Dieses Wissen möchte ich einbringen, um konstruktiv mit gesundem Menschenverstand an den Herausforderungen von unserem Kanton zu arbeiten.
Ich möchte zuhören, vermitteln und dazu beitragen, dass das Glarnerland ein lebenswerter und zukunftsorientierter Kanton bleibt.